Silvia Leeb
| Als Mutter ist Silvia Leeb bereits früh am Tag gefordert; der dreijährige Maximilian schläft nur bis sechs Uhr und will dann von ihr bespaßt werden. Kein Problem für die 40jährige, die nach ersten Kuschelrunden und dem gemeinsamen Frühstück mit Ehemann und Kind noch so viel Kraft hat, dass Sie täglich zum Frühstücksservice ins amiamo geht. Dort serviert sie mit einem steten Lächeln selbst Morgenmuffel bezaubernd den erwünschten Kaffee oder Tee, während die Gäste sich am reichhaltigen Buffet bedienen. Wer mag, hält mit der Kärtnerin einen kleinen Schwatz und erfährt so nebenbei, dass sie fließend italienisch spricht – der Schulzeit im Heimatort nahe der italienischen Grenze sei Dank. Für die Englischkenntnisse musste Silvia Leeb später selbst aktiv werden – herausgekommen sind Auslandsphasen in England und Amerika. Zurück in Österreich lenkte die Liebe den Weg und führte Silvia Leeb nach Zell am See. „Hier bin ich glücklich und habe gar keinen Grund für schlechte Laune“, freut sie sich an dieser Fügung ihres Schicksals: Sie wohnt dort, wo andere Urlaub machen, erfreut sich einer harmonischen Ehe und genießt die Zeit mit Maximilian. Um aber neben Hausfrau und Mutter auch die berufliche Kompetenz zu leben, schaute sie sich vor kurzem in Zell um und fand das amiamo. Klassische Hotelbetriebe haben ein großes Problem mit berufstätigen Müttern, nicht so das amiamo, dessen familienfreundliche Atmosphäre nicht nur die Gäste schätzen. Hier haben die Hotelverantwortlichen Verständnis, wenn der Bub mal krank ist und seine Mama später oder spontan gar nicht kommen kann. Das eingespielte Team und die kollegiale Atmosphäre schätzt Silvia Leeb auch am meisten an ihrem beruflichen Wirkungsort. Und dass sie auch mal ihre ganze Erfahrung ausspielen kann: Es kommt immer mal wieder vor, so sagt sie, dass einem Ehemann kurz vor dem Frühstück der Hochzeitstag einfällt. Idealerweise weiht er Silvia Leeb in seine Situation ein, denn dann ist der Tag gerettet: Als Mutter ist ihre Spontanität trainiert und beruflich konnte sie ihre Organisationsgabe schon mehrfach ausspielen. So auch in diesem Fall: Als wäre alles von langer Hand vorbereitet, feiert das Ehepaar dann eine Stunde später liebevoll mit seinen Kindern an einem festlich dekoriertem Tisch samt roter Rose den Hochzeitstag. Freundlich lächelnd steht sie dann daneben, die Leeb Silvia. |
![]() |

